Sendung am 12. Juni: EFA – Europäisches Fürsorgeabkommen   4 comments


Radio BlauDiese Woche haben wir das Europäische Fürsorgeabkommen unter die Lupe genommen. Das EFA ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der 1953 von einigen europäischen Staaten unterzeichnet wurde. Es regelt seither den Bezug von Fürsorgeleistungen für Menschen innerhalb der Europäischen Union. Deutschland hat hier einen Vorbehalt erklärt. Wir haben mit Dirk Feiertag über die Rechtslage, die Konsequenzen und Missverständnisse auf Seiten der Betroffenen und der Ämter gesprochen.
Außerdem stellt Dirk Feiertag seine Kanzlei vor und erklärt, welche Schritte innerhalb des rechtlichen Rahmens Betroffene einleiten können. Viele Menschen kennen ihre Rechte nicht und geben zu schnell auf. Dirk bringt hier bei uns Licht in den dunklen Bürokratiedschungel und erzählt darüber hinaus von weiteren sozialen und politischen Problemen für die er sich stark gemacht und Lösungen gefunden hat.

Gegen Ende erzählte Javier von einem interkulturellen Medienkurs, den er in zwei Wochen bei Málaga besucht. Er wird Stimmen der Spanier einfangen über deren Sicht auf die Deutschen, ihre Politik und ihren Fußball.

Die Sendung ist hier zum Download verfügbar.

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4 Antworten zu “Sendung am 12. Juni: EFA – Europäisches Fürsorgeabkommen

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  1. das deutsche Sozialgesetzbuch ist eine Schande für diese Nation!

    • Es gibt allzu viele streitbare Gesetze in Deutschland und Europa. Leider werden positive Beschlüsse wie das EFA (1953) oft ohne Sinn und Weitsicht ausgehebelt. Umso besser, dass es Menschen wie Dirk Feiertag gibt, die mit ihrem beruflichen Know-How für die Rechte von Bürgern jeder Herkunft kämpfen.

  2. dem stimmen wir zu… Rechtsanwalt Feiertag bleibt hier aber eine Ausnahme, da sich die meisten Anwälte ungern mit der Sozialgesetzgebung befassen möchten, da sie allzuoft auf ihren Kosten sitzen bleiben, und diese ungern ihren Mandanten in Rechnung stellen, weil die ja eh schon nichts zu beissen haben!

  3. Lieber undzack,
    leider entsteht da ein Dilemma für Anwälte, weil es für sie natürlich auch Arbeit ist und sie ihre Mandanten leider nicht „just for fun“ vertreten können. Auch Herr Feiertag arbeitet selbstverständlich nicht ehrenamtlich.

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